Business Continuity Management

In Krisenzeiten sicher steuern und den Kurs beibehalten!

Ein Business Continuity Management (BCM) versteht sich als unternehmensweiter Managementprozess mit welchem Risiken für das gesamte Unternehmen noch bevor diese eintreten erkannt werden. Werden Risiken in der Analysephase erkannt, werden hierfür adäquate Maßnahmen definiert, welchen den Risiken entgegenwirken.

Die Widerstandsfähigkeit des Unternehmens wird durch die Betrachtung aller Geschäftsprozesse und -tätigkeiten nachhaltig gesteigert.

Inzwischen ist immer mehr Unternehmern die Wichtigkeit eines BCM bekannt und setzen es je nach Kooperationsgewichtung voraus. Nicht nur um Kooperationen mit anderen Unternehmen in Zukunft zu erhalten ist die Implementierung des betrieblichen Kontinuitätsmanagements wichtig, auch können bei der Identifikation von potenziellen Risiken ungenutzte Chancen aufgedeckt werden.

Das Business Continuity Management – System (BCMS) besteht aus den folgenden sechs ineinandergreifenden Tätigkeiten:

  • BCM Policy & Governance: Hierbei werden die Ziele des Systems definiert und der Wirkungsrahmen abgesteckt.
  • Business Impact Analyse: Alle Geschäftsprozesse und Tätigkeiten werden in diesem Schritt einer Risikobewertung einer „Analyse“ unterzogen. Ebenfalls in diesem Schritt enthalten ist die Ermittlung, wann ein Ausfall eines bestimmten Geschäftsprozesses für das gesamte Unternehmen gefährlich wird.
  • Notfallkonzept: Für den vorab ermittelten Ausfall eines Geschäftsprozesses mit entsprechender Auswirkung für das Unternehmen wird ein Notfallkonzept erarbeitet. Es geht darum, was benötigt wird oder getan werden muss, dass dieser Geschäftsprozess wieder stabil läuft.
  • Krisenmanagement: Für den Fall einer tatsächlichen Krisensituation müssen Präventivmaßnahmen getroffen werden und benötigte Rollen und Verantwortlichkeiten im Unternehmen bereits im Vorfeld festgelegt werden. Zusätzlich dazu müssen außerdem Alarmierungs- und Krisenkommunikationswege festgelegt werden, damit die Krise überwacht und gesteuert werden kann.
  • Übungen: Auf dem Papier klingt alles immer gut, aber all das muss aus der Theorie auch in die Praxis mittels Übungen umgesetzt werden. Die getroffenen Maßnahmen und Regelungen werden bei diesen regelmäßigen Notfallübungen auf Wirksamkeit getestet.
  • Kontinuierliche Verbesserung: Nach jeder Notfallübung werden erkannte Mängel durch entsprechende Verbesserungsmaßnahmen behoben.

Werden die vorgenannten Themen bearbeitet, begegnen Sie Krisensituationen künftig mit geeigneten und belastbaren organisatorischen Strukturen, Prozessen und konkreten Maßnahmen.

Business Continuity Management – Nutzen & Vorteile

Die Einführung eines BCM ist eine strategische Entscheidung für die Widerstandsfähigkeit des gesamten Unternehmens und gegen unkontrollierte Krisenzeiten.

Vorteile auf einen Blick

✓ Verbesserung der Reaktionsfähigkeit

✓ Ermöglichung von planbaren, präzisen und sicheren Entscheidungen

✓ Schadensreduktion durch Prävention

✓ Vermeidung von Image- und Reputationsschäden

✓ Marketing- und Wettbewerbsvorteil

✓ Identifikation kritischer Geschäftsprozesse

✓ Erhöhung der Stabilität der Geschäftsprozesse

✓ Sicherstellung von Compliance – Anforderungen

✓ Sicherung des Fortbestands des Unternehmens

✓ Grundlage für die Zertifizierung nach ISO 22301

Wie wir Sie unterstützen können: 

✓ Implementierung eines Business Continuity Management (Systems)

✓ Prozessoptimierung

✓ Anforderungserhebung (Business Impact Analyse / BIA)

✓ Durchführung von Notfallübungen (Audits / Stresstests)

✓ Risikoanalyse und -bewertung

✓ Entwicklung von unternehmensspezifischen Bedrohungsszenarien

✓ Ableitung einer Kontinuitätsstrategie

✓ Workshops und Schulungen zum BCM

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