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Für was wird Change – Management benötigt und in welche Phasen ist es unterteilt?

Inhaltsverzeichnis

Ein Change – Management wird gerade in der heutigen Zeit immer wichtiger! Die Rahmenbedingungen von Unternehmen ändern sich zwischenzeitlich immer schneller. In der Unternehmensumwelt von heute, die durch sehr schnelle Veränderlichkeit und Unsicherheit gekennzeichnet ist, ist es von großer Bedeutung sich schnell und flexibel an die jeweiligen Veränderungen anzupassen. Das im Change – Management angesiedelte vorausschauende und agile Handeln ist hierfür eine gute Ausgangsbasis.

Veränderungen lassen sich nicht aufhalten, aber wir müssen uns von diesen nicht überraschen lassen, denn (notwendige) Veränderungen lassen sich mit der notwendigen Vorbereitung erfolgreich managen. – So hat das jeweilige Unternehmen die Chance dazu, gestärkt daraus hervorzugehen. Eine Veränderung der Prozesse oder Arbeitsabläufe kann dem Unternehmen einen Marktgewinn bescheren.

Das Change – Management im Unternehmen, soll festgefahrene Strukturen und Arbeitsweisen aufbrechen, indem ein ganzheitlicher Veränderungsprozess geplant und begleitet wird. Begonnen wird beim derzeitigen Ausgangspunkt / Ist-Zustand des anzupassenden Prozesses bis hin zum jeweils gewünschten Zielzustand.

Wird ein Veränderungsprozess eingeleitet, ist es wichtig, die Mitarbeiter schon zu Beginn einzubinden. Nur so kann die Akzeptanz der Mitarbeiter gewonnen werden und der Prozess nicht nur auf dem Papier angepasst werden, sondern auch die tatsächliche Umsetzung im Unternehmen.

Welche Anlässe gibt es für den Einsatz von Change-Management?

  • Digitalisierung
  • Anpassung der unternehmerischen Struktur
  • Fehler im Prozessablauf
  • Kostendruck
  • Einführung neuer Software oder Maschinen
  • Veränderte Erwartungen der Mitarbeiter und Kunden
  • Organisationsoptimierung
  • Optimierung der Geschäftsprozesse

Welche Phasen werden im Change – Management durchlaufen?

  • Phase 1: Überraschung & Verweigerung

Erfahren die Mitarbeiter von der bevorstehenden Veränderung im Unternehmen gibt es zwei Möglichkeiten der Reaktion. Die einen freuen sich darauf und sind gleich Feuer und Flamme, während die andere Hälfte der Mitarbeiter eher ablehnend reagieren könnten.

  • Phase 2: Realisieren der Veränderung

Wenn die Mitarbeiter zu diesem Zeitpunkt feststellen, dass sich tatsächlich was im Unternehmen / im Prozess verändert, kann es passieren, dass die betroffenen Mitarbeiter verärgert auf die Veränderung reagieren.

  • Phase 3: Verhandeln

In der Verhandlungsphase sind die Mitarbeiter nun am tiefsten emotionalen Punkt angekommen. Jetzt beginnen Sie mit den Mitarbeitern, die am Veränderungsprozess arbeiten zu verhandeln, welche Teile der Veränderung tatsächlich notwendig sind und welche eben nicht.

  • Phase 4: Ausprobieren & Engagement

Nach einer gewissen Zeit fangen die zweifelnden Mitarbeiter an, die bisher umgesetzten Veränderungen zu testen. Ist diese Testerfahrung nun positiv, findet die weitere Veränderung Zustimmung dieser Mitarbeiter, welche künftig die weiteren Maßnahmen unterstützen werden.

  • Phase 5: Zielzustand

Dieser Zielzustand ist erreicht, wenn einer der Mitarbeiter die gesamte Veränderungskurve durchlaufen hat und der neue Ablauf für diesen alltäglich geworden ist.